Warum jährlich zum

Gynäkologen gehen?

Es gibt viele Gründe warum Frauen regelmäßig zu ihrem Gynäkologen gehen sollten. Angefangen bei Vorsorgeuntersuchungen, über die Beratung bei der Kinderplanung bis hin zur Begleitung in den Wechseljahren – Ihr Gynäkologe kann Sie in vielen Lebensphasen beraten.

Gebärmutter­­hals­krebs-
Früherkennung

Es gibt unterschiedliche Methoden der Krebsvorsorge. Beim herkömmlichen Krebsabstrich, PAP-Abstrich genannt, werden vom Gebärmutterhals Zellen gewonnen, die anschließend im zytologischen Labor auf Auffälligkeiten bzw. Zellveränderungen untersucht werden. In 99% der Fälle von Gebärmutterhalskrebs sind Humane Papillomaviren (HPV) für eine Zellveränderung verantwortlich. Der HPV-Test untersucht, ob die Frau mit HPV infiziert ist und gibt dadurch Auskunft über die mögliche Ursache für eine zukünftige Zellveränderung. Der Abstrich für den HPV-Test verläuft gleich wie der Abstrich für den PAP-Test.

Brust­gesundheit

Durch sorgfältiges Abtasten kann Ihr Arzt auffällige Verhärtungen erkennen. Neben der Tastuntersuchung ist die Mammografie die beste Möglichkeit, um Brustkrebs früh zu erkennen. Es gibt aber auch andere Untersuchungen, die manchmal zusätzlich zur Mammografie notwendig sein können. Frauen im Alter von 45 bis 69 Jahren können durch Vorlage Ihrer eCard alle zwei Jahre eine Mammografie als Vorsorgeuntersuchung kostenlos in Anspruch nehmen.

Untersuchung auf
genitale Infektionen

Die meisten genitalen Infektionen werden durch Viren oder Bakterien ausgelöst. Zu den gängigsten Infektionen zählen Chlamydien (Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Chlamydia trachomatis verursacht wird) oder Gonorrhö (auch als Tripper bekannt). Aber auch Pilzinfektionen können Beschwerden wie Juckreiz und Rötungen verursachen.

Schwanger­schafts-
verhütung

Ihr Gynäkologe kann Sie über die verschiedenen Möglichkeiten der Schwangerschaftsverhütung informieren; abgestimmt auf Ihre Bedürfnisse. Dabei klärt er Sie über die Vor- und Nachteile der einzelnen Verhütungsmethoden auf.

Beratung in der
Kinderplanung

Viele Menschen erwarten, dass eine Schwangerschaft eintritt sobald sie nicht mehr verhüten. Die Voraussetzungen für eine Empfängnis sind jedoch komplexer und manchmal braucht es einfach ein wenig Geduld. Es kann aber durchaus Sinn machen, den Kinderwunsch mit Ihrem Gynäkologen zu besprechen. Er kann Sie nämlich genau darüber informieren, was zu beachten ist, wenn Sie schwanger werden möchten. Außerdem kann er Sie auch auf bestimmte Risikofaktoren hinweisen, die eine Schwangerschaft verzögern oder gefährden können.

Betreuung in der
Schwanger­schaft

Eine Schwangerschaft ist eine ganz besondere Zeit im Leben einer Frau. Diese außergewöhnlichen Monate bringen grundlegende Veränderungen mit sich, gleichzeitig tauchen viele Fragen auf. Worauf muss ich achten? Was darf ich noch? Was sollte ich vermeiden? Welche Untersuchungen sind notwendig? Wie geht es meinem Baby? Welche Komplikationen können auftreten? Dies sind nur einige davon. Aber für all diese Fragen ist Ihr Gynäkologe da und unterstützt Sie während der gesamten Schwangerschaft.

Osteoporose-Vorsorge
und Beratung

Frauen nach der Menopause haben das größte Risiko an Osteoporose zu erkranken. Dies ist auf einen Mangel an Östrogen und anderer knochenschützender Hormone zurückzuführen, welcher durch das Ausbleiben der Menstruation entsteht. Es wird nun mehr Knochenmasse abgebaut als aufgebaut, was sich negativ auf die Knochendichte auswirkt. Um das Risiko an Osteoporose zu erkranken zu senken gibt es verschiedene Möglichkeiten, wie zum Beispiel Bewegung, Ernährung, mit dem Rauchen aufzuhören oder auch Hormonersatztherapie. Über all diese Möglichkeiten können Sie sich bei Ihrem Gynäkologen informieren!

Inkontinenzberatung

Umgangssprachlich wird eine Harninkontinenz auch als Blasenschwäche bezeichnet. Die Harnblase selbst ist allerdings nicht die Ursache. Grundsätzlich resultieren alle Formen der Inkontinenz aus einer Störung des fein abgestimmten, komplizierten Zusammenspiels der Muskulatur des Beckenbodens, des Blasenschließmuskels und des Blasenmuskels. Frauen haben eine schwächer ausgeprägte Beckenbodenmuskulatur, deshalb tritt die Belastungsinkontinenz beim weiblichen Geschlecht häufiger auf. Entbindungen und Schwangerschaften können den Beckenboden zusätzlich belasten und dann zur Inkontinenz führen. Bei vielen Formen der Inkontinenz kann der Erkrankung durch Anpassung der Lebens- und Ernährungsweise wirksam vorgebeugt werden. Darüber, und über Behandlungsmöglichkeiten bei Harninkontinenz, können Sie sich bei Ihrem Gynäkologen informieren!

Begleitung in den
Wechseljahren

Die Menopause (auch: Wechseljahre) ist ein normaler, physiologischer Umstellungsprozess im Leben jeder Frau. Sie beginnt üblicherweise ab dem 45. Lebensjahr und kann bis zum 55. Lebensjahr (oder darüber hinaus) andauern. In dieser Zeit stellt sich der weibliche Körper hormonell um, was zu spürbaren körperlichen und seelischen Veränderungen führen kann. Die Menopause ist zwar keine Krankheit, trotzdem können Beschwerden auftreten die Krankheitswert besitzen. Diese gehen meist mit einem Verlust an Lebensqualität einher. Daher ist es ratsam, sich über Möglichkeiten einer Behandlung so früh als möglich bei Ihrem Gynäkologen zu informieren.

Impfberatung

Schutzimpfungen gehören in der Medizin zu den wichtigsten und wirksamsten Präventiv-Maßnahmen gegen Infektionskrankheiten. Laut Empfehlung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollte bei jedem Arztkontakt geprüft werden, ob notwendige Impfungen durchgeführt wurden oder nachgeholt werden müssten. Lassen auch Sie Ihren Impfpass beim nächsten Gyn-Besuch überprüfen! Weitere Informationen zum aktuellen Impfplan finden Sie hier.

Tipps für eine verbesserte Frauengesundheit

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