Was sind

Chlamydien?

Chlamydien sind Bakterien und gehören zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Frauen und Männer können diese Bakterien im Intimbereich in sich tragen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. In etwa jede 20. Frau ist mit Chlamydien infiziert, meist ohne es zu merken. Basierend auf Zahlen aus Deutschland kann man von ca. 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Österreich ausgehen. Jeder sexuell aktive Mensch kann sich mit Chlamydien anstecken. Das Risiko ist bei jungen Frauen höher und steigt mit der Anzahl der Sexualpartner.

Was sind

Chlamydien?

Chlamydien sind Bakterien und gehören zu den am häufigsten sexuell übertragbaren Infektionen. Frauen und Männer können diese Bakterien im Intimbereich in sich tragen, wobei Frauen häufiger betroffen sind als Männer. In etwa jede 20. Frau ist mit Chlamydien infiziert, meist ohne es zu merken. Basierend auf Zahlen aus Deutschland kann man von ca. 30.000 Neuerkrankungen pro Jahr in Österreich ausgehen. Jeder sexuell aktive Mensch kann sich mit Chlamydien anstecken. Das Risiko ist bei jungen Frauen höher und steigt mit der Anzahl der Sexualpartner.

Alles zu
Chlamydien.

Unerkannte Infektion

Bis zu 9 von 10 infizierten Frauen haben keine Symptome!
Etwa 5 von 10 infizierten Männern haben keine Symptome!

Trotzdem können die Bakterien unbemerkt auf den Partner übertragen werden. Selten können bei einer Frau ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide, Zwischenblutungen, Blutungen direkt nach dem Geschlechtsverkehr oder Schmerzen beim Wasserlassen auf eine mögliche Infektion hindeuten.

Folgen einer Infektion

Eine Infektion mit Chlamydien kann unbehandelt (!) zu dauerhaften Folgen wie chronischen Unterbauchschmerzen, Eileiter- oder Eierstockentzündung oder sogar zu Unfruchtbarkeit führen. Ungefähr 4 von 10 infizierten Frauen, die unzureichend bzw. gar nicht behandelt werden, leiden unter langfristigen Folgeerscheinungen.

Schuldzuweisungen sind nicht angebracht! Eine Infektion kann über einen Zeitraum von 6 Monaten unbemerkt im Körper bestehen, daher kann kaum eine Aussage zu Infektionsweg und Infektionszeitpunkt getroffen werden. Aus diesem Grund sollten alle in Frage kommenden Partner in diesem Zeitraum informiert und ebenfalls behandelt werden.3 Aufgrund der hohen Zahl an unentdeckten Infektionen, wird eine jährliche Testung bei beschwerdefreien Frauen unter dem 25. Lebensjahr empfohlen. Bei häufigem Partnerwechsel macht eine jährliche Testung auch über einem Alter von 25 Jahren Sinn.

Schutz vor einer Infektion

Da eine Ansteckung beim Geschlechtsverkehr erfolgt, ist die Verwendung von Kondomen der beste Schutz vor einer Infektion mit Chlamydien. Keine Gefahr besteht durch Schwimmbäder, Sauna, Toilettenbrillen o.ä. Andere Verhütungsmittel, wie zum Beispiel die Pille, bieten KEINEN SCHUTZ vor einer Infektion mit Chlamydien.

Im Falle einer bestätigten Infektion sollten auch alle Sexualpartner der letzten 6 Monate untersucht und gegebenenfalls therapiert werden, damit die Infektionskette möglichst effizient unterbrochen wird.

Chlamydientestung und Behandlung

Der Chlamydien-Test wird aus Urin oder einem Abstrich durchgeführt, den der Frauenarzt zusätzlich zum Abstrich für die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge aus der Scheide entnimmt. Die Abnahme dauert wenige Sekunden und ist praktisch schmerzfrei.

Falls eine Chlamydien-Infektion vorliegt, kann diese gut mit Antibiotika behandelt werden. Um eine Neuinfektion zu verhindern, sollte sich gegebenenfalls auch dein Partner dieser Behandlung unterziehen. Um den Erfolg der Behandlung zu bestätigen, ist einige Monate nach Antibiotikagabe ein Kontrollabstrich nötig.

Chlamydien in der Schwangerschaft

Eine bestehende, nicht behandelte Chlamydieninfektion kann während der Geburt beim Kind zu hartnäckigen Bindehautentzündungen oder in seltenen Fällen auch zu Lungenentzündungen führen. Daher wird der Chlamydien-Nachweis als Routineuntersuchung in der Schwangerschaft empfohlen.
Die Behandlung erfolgt auch bei schwangeren Frauen mit einer passenden Antibiotikatherapie.

Alles zu
Chlamydien.

Unerkannte Infektion

Bis zu 9 von 10 infizierten Frauen haben keine Symptome!
Etwa 5 von 10 infizierten Männern haben keine Symptome!

Trotzdem können die Bakterien unbemerkt auf den Partner übertragen werden. Selten können bei einer Frau ungewöhnlicher Ausfluss aus der Scheide, Zwischenblutungen, Blutungen direkt nach dem Geschlechtsverkehr oder Schmerzen beim Wasserlassen auf eine mögliche Infektion hindeuten.

Folgen einer Infektion

Eine Infektion mit Chlamydien kann unbehandelt (!) zu dauerhaften Folgen wie chronischen Unterbauchschmerzen, Eileiter- oder Eierstockentzündung oder sogar zu Unfruchtbarkeit führen. Ungefähr 4 von 10 infizierten Frauen, die unzureichend bzw. gar nicht behandelt werden, leiden unter langfristigen Folgeerscheinungen.

Schuldzuweisungen sind nicht angebracht! Eine Infektion kann über einen Zeitraum von 6 Monaten unbemerkt im Körper bestehen, daher kann kaum eine Aussage zu Infektionsweg und Infektionszeitpunkt getroffen werden. Aus diesem Grund sollten alle in Frage kommenden Partner in diesem Zeitraum informiert und ebenfalls behandelt werden.3 Aufgrund der hohen Zahl an unentdeckten Infektionen, wird eine jährliche Testung bei beschwerdefreien Frauen unter dem 25. Lebensjahr empfohlen. Bei häufigem Partnerwechsel macht eine jährliche Testung auch über einem Alter von 25 Jahren Sinn.

Schutz vor einer Infektion

Da eine Ansteckung beim Geschlechtsverkehr erfolgt, ist die Verwendung von Kondomen der beste Schutz vor einer Infektion mit Chlamydien. Keine Gefahr besteht durch Schwimmbäder, Sauna, Toilettenbrillen o.ä. Andere Verhütungsmittel, wie zum Beispiel die Pille, bieten KEINEN SCHUTZ vor einer Infektion mit Chlamydien.

Im Falle einer bestätigten Infektion sollten auch alle Sexualpartner der letzten 6 Monate untersucht und gegebenenfalls therapiert werden, damit die Infektionskette möglichst effizient unterbrochen wird.

Chlamydientestung und Behandlung

Der Chlamydien-Test wird aus Urin oder einem Abstrich durchgeführt, den der Frauenarzt zusätzlich zum Abstrich für die Gebärmutterhalskrebs-Vorsorge aus der Scheide entnimmt. Die Abnahme dauert wenige Sekunden und ist praktisch schmerzfrei.

Falls eine Chlamydien-Infektion vorliegt, kann diese gut mit Antibiotika behandelt werden. Um eine Neuinfektion zu verhindern, sollte sich gegebenenfalls auch dein Partner dieser Behandlung unterziehen. Um den Erfolg der Behandlung zu bestätigen, ist einige Monate nach Antibiotikagabe ein Kontrollabstrich nötig.

Chlamydien in der Schwangerschaft

Eine bestehende, nicht behandelte Chlamydieninfektion kann während der Geburt beim Kind zu hartnäckigen Bindehautentzündungen oder in seltenen Fällen auch zu Lungenentzündungen führen. Daher wird der Chlamydien-Nachweis als Routineuntersuchung in der Schwangerschaft empfohlen.
Die Behandlung erfolgt auch bei schwangeren Frauen mit einer passenden Antibiotikatherapie.

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