Monika, 45 Jahre

Mit dem Thema HPV habe ich mich vor Jahren erstmals aus beruflichen Gründen beschäftigt. Damals ging es allgemein um das Thema STDs (Sexually Transmitted Diseases), daher standen eher die Niedrigrisikotypen (die, welche Genitalwarzen auslösen können) im Fokus. Hängen geblieben ist mir damals schon einiges, besonders die enorme Häufigkeit der Infektion […] und dass ein Kondom keinen 100% Schutz bietet. Aber eigentlich habe ich das HP-Virus – obwohl ich es besser wissen hätte müssen – nur unter "Auslöser für eine mühsame Geschlechtskrankheit" abgespeichert. 

Das hat sich massiv geändert, als eine Freundin an Gebärmutterhalskrebs erkrankt ist. Da war HPV plötzlich ein riesiges Thema. Und eine noch größere Motivation für mich, jährlich zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Ich habe seit meinem ersten Gyn-Besuch tatsächlich nie auch nur ein einziges Jahr ausgelassen – eine Zeit lang war ich sogar alle 6 Monate. Umso größer war der Schock für mich, als mir meine Mutter vor einigen Jahren gestanden hat, dass sie seit mehr als 10 Jahren nicht mehr beim Gynäkologen war. Nachdem ihre langjährige Frauenärztin in Pension gegangen ist, hat sie einfach immer weiter verschoben und verschoben. Sie hatte dann sehr rasch einen Termin und ich weiß noch, wie wir beide gezittert haben – und erleichtert waren, als alles okay war. Jetzt geht sie wieder regelmäßig so wie ich. Die Vorsorgeuntersuchung an sich ist für mich völlig stressfrei. Sicherlich auch, weil ich seit mehreren Jahren eine Gynäkologin habe, bei der ich mich rundum wohl und perfekt betreut fühle. Zur HPV-Impfung, die es glücklicherweise seit einigen Jahren gibt, sage ich nur: Halleluja, go for it! Und bitte auch die Buben.

P.S. Der oben erwähnten Freundin geht es übrigens großartig. Alles glücklicherweise gut ausgegangen.


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